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Duo Kalliste | "Wat de liefde mij vertelt"

contralto | piano

14 05 2022

20u

Concertprogramma

Duo Kalliste is een samenwerking van zangeres-actrice Irini Tzanetoulakou en pianiste Véronique Rubens.
De twee kunstenaars zoeken nieuwe manieren om klassieke muziek voor te stellen, onder meer met technieken uit de podiumkunsten.
Het programma “Wat de liefde mij vertelt” begint met de ontroerende “Kindertotenlieder” van Gustav Mahler. Hij componeerde die tussen 1901 en 1904, naar gedichten van Friedrich Rückert.
Die liedcyclus vergt een vrouwenstem die in lage registers kan zingen. Irini Tzanetoulakou is zo’n zeldzame contralto.
Het rouwen om het verlies van een kind wordt bij Mahler een tocht van Donker naar Licht.
Vooraf krijgt u de tedere liedcyclus “A Charm of Lullabies” van Benjamin Britten.

** Benjamin BRITTEN (Lowestoft, Suffolk, 1913 – Aldeburgh 1976): A Charm of Lullabies, opus. 41 (1947)
1. A Cradle Song | William Blake (uit Poems from the Notebook, c.1794)

Sleep, sleep, beauty bright,
Dreaming o’er the joys of night;
Sleep, sleep, in thy sleep
Little sorrows sit and weep.
Sweet babe, in thy face
Soft desires I can trace,
Secret joys and secret smiles,
Little pretty infant wiles.
O! the cunning wiles that creep
In thy little heart asleep.
When thy little heart does wake
Then the dreadful lightnings break,
From thy cheek and from thy eye,
O’er the youthful harvests nigh.
Infant wiles and infant smiles
Heaven and Earth of peace beguiles.

2. A Highland Balou” | Robert Burns (uit Last Songs for the Scots Musical Museum, c.1792)

Hee Balou, my sweet wee Donald,
Picture o’ the great Clanronald!
Brawlie kens our wanton Chief
What gat my young Highland thief.
Leeze me on thy bonnie craigie!
And thou live, thou’ll steal a naigie,
Travel the country thro’ and thro’ ,
and bring hame a Carlisle cow!
Thro’ the Lawlands, o’er the Border,
Weel, my babie, may thou furder!
Herry the louns o’ the laigh Countrie,
Syne to the Highlands hame to me!

3. Sephestia’s Lullaby” | Robert Greene (uit het proza-gedicht Menaphon, 1589)

Weep not, my wanton, smile upon my knee;
When thou art old there’s grief enough for thee.
Mother’s wag, pretty boy,
Father’s sorrow, father’s joy;
When thy father first did see
Such a boy by [him] and me,
He was glad, I was woe;
Fortune changèd made him so,
When he left his pretty boy,
Last his sorrow, first his joy.
Weep not, my wanton, smile upon my knee;
When thou art old there’s grief enough for thee.
The wanton smiled, father wept,
Mother cried, baby leapt;
More he crow’d, more we cried,
Nature could not sorrow hide:
He must go, he must kiss
Child and mother, baby bliss,
For he left his pretty boy,
Father’s sorrow, father’s joy.
Weep not, my wanton, smile upon my knee,
When thou art old there’s grief enough for thee.

4. A Charm | Thomas Randolph (uit The Jealous Lovers, 1632)

Quiet!
Sleep! or I will make
Erinnys whip thee with a snake,
And cruel Rhadamanthus take
Thy body to the boiling lake,
Where fire and brimstones never slake;
Thy heart shall burn, thy head shall ache,
And ev’ry joint about thee quake;
And therefor dare not yet to wake!
Quiet, sleep!
Quiet, sleep!
Quiet!
Quiet!
Sleep! or thou shalt see
The horrid hags of Tartary,
Whose tresses ugly serpants be,
And Cerberus shall bark at thee,
And all the Furies that are three
The worst is called Tisiphone,
Shall lash thee to eternity;
And therefor sleep thou peacefully
Quiet, sleep!
Quiet, sleep!
Quiet!

5. The Nurse’s Song | John Phillip (uit The Commodye of Pacient and Meeke Grissill c.1559)

Lullaby baby,
Thy nurse will tend thee as duly as may be.
Lullaby baby!
Be still, my sweett sweeting, no longer do cry;
Sing lullaby baby, lullaby baby.
Let dolours be fleeting, I fancy thee, I …
To rock and to lull thee I will not delay me.
Lullaby baby,
Lullabylabylaby baby,
Thy nurse will tend thee as duly as may be
Lullabylabylaby baby
The gods be thy shield and comfort in need!
The gods be thy shield and comfort in need!
Sing Lullaby baby,
Lullabylaby baby
They give thee good fortune and well for to speed,
And this to desire … I will not delay me.
This to desire … I will not delay me.
Lullaby lullaby
Lullaby baby,
Thy nurse will tend thee as duly as may be.
Lullabylabylabylaby baby.

***** ** Gustav MAHLER (Kaliště 1860 – Wenen 1911): Kindertotenlieder (1904), naar gedichten die Friedrich Rückert schreef in 1833–34 naar aanleiding van de dood van twee van zijn kinderen

1. Nun will die Sonn’ so hell aufgehn,
Als sei kein Unglück die Nacht geschehn!
Das Unglück geschah nur mir allein!
Die Sonne, sie scheinet allgemein!
Du mußt nicht die Nacht in dir verschränken,
Mußt sie ins ew’ge Licht versenken!
Ein Lämplein verlosch in meinem Zelt!
Heil sei dem Freudenlicht der Welt!

2. Nun seh’ ich wohl, warum so dunkle Flammen
Ihr sprühtet mir in manchem Augenblicke.
– O Augen! – Gleichsam, um voll in einem Blicke
Zu drängen eure ganze Macht zusammen.
Doch ahnt’ ich nicht, weil Nebel mich umschwammen,
Gewoben vom verblendenden Geschicke,
Daß sich der Strahl bereits zur Heimkehr schicke,
Dorthin, von wannen alle Strahlen stammen.
Ihr wolltet mir mit eurem Leuchten sagen:
Wir möchten nah dir bleiben gerne!
Doch ist uns das vom Schicksal abgeschlagen.
Sieh’ uns nur an, denn bald sind wir dir ferne!
Was dir nur Augen sind in diesen Tagen:
In künft’gen Nächten sind es dir nur Sterne.

3. Wenn dein Mütterlein tritt zur Tür herein
Und den Kopf ich drehe,
Ihr entgegen sehe,
Fällt auf ihr Gesicht
Erst der Blick mir nicht,
Sondern auf die Stelle,
Näher nach der Schwelle,
Dort, wo würde dein
Lieb Gesichtchen sein,
Wenn du freudenhelle
Trätest mit herein,
Wie sonst, mein Töchterlein.
Wenn dein Mütterlein Tritt zur Tür herein,
Mit der Kerze Schimmer,
Ist es mir, als immer
Kämst du mit herein,
Huschtest hinterdrein,
Als wie sonst ins Zimmer!
O du, des Vaters Zelle,
Ach, zu schnell, zu schnell,
Erloschner Freudenschein!

4. Oft denk’ ich, sie sind nur ausgegangen
Bald werden sie wieder nach Hause gelangen,
Der Tag ist schön, o sei nicht bang,
Sie machen nur einen weiten Gang.
Jawohl, sie sind nur ausgegangen
Und werden jetzt nach Hause gelangen!
O, sei nicht bang, der Tag is schön!
Sie machen nur einen Gang zu jenen Höh’n!
Sie sind uns nur vorausgegangen
Und werden nicht wieder nach Hause gelangen!
Wir holen sie ein auf jenen Höh’n
Im Sonnenschein! Der Tag ist schön auf jenen Höh’n!

5. In diesem Wetter, in diesem Braus,
Nie hätt’ ich gesendet die Kinder hinaus;
Man hat sie hinaus getragen,
Ich durfte nichts dazu sagen.
In diesem Wetter, in diesem Saus,
Nie hätt’ ich gelassen die Kinder hinaus,
Ich fürchtete sie erkranken;
Das sind nun eitle Gedanken.
In diesem Wetter, in diesem Graus,
Nie hätt’ ich gelassen die Kinder hinaus;
Ich sorgte, sie stürben morgen,
Das ist nun nicht zu besorgen.
In diesem Wetter, in diesem Braus,
Nie hätt’ ich gesendet die Kinder hinaus;
Man hat sie hinaus getragen,
Ich durfte nichts dazu sagen.
In diesem Wetter, in diesem Saus, in diesem Braus,
Sie ruh’n als wie in der Mutter Haus,
Von keinem Sturm erschrecket,
Von Gottes Hand bedecket.
Sie ruh’n wie in der Mutter Haus!

** Ich bin der Welt abhanden gekommen,
Mit der ich sonst viele Zeit verdorben,
Sie hat so lange nichts von mir vernommen,
Sie mag wohl glauben, ich sei gestorben!
Es ist mir auch gar nichts daran gelegen,
Ob sie mich für gestorben hält,
Ich kann auch gar nichts sagen dagegen,
Denn wirklich bin ich gestorben der Welt.
Ich bin gestorben dem Weltgetümmel,
Und ruh’ in einem stillen Gebiet!
Ich leb’ allein in meinem Himmel,
In meinem Lieben, in meinem Lied!
Irini Tzanetoulakou